| Das Silvesterturnier der CBO kehrt zu seinem ursprünglichen
Austragungsort zurück. Nachdem im letzten Jahr das Turnier erstmals
nicht im Sportforum Chemnitz ausgetragen worden ist, kam man 2006 wieder
zurück in die Spielhalle am Südring. wie bereits im Vorjahr schaften
zwei Mannschaften aus bunt zusammengewürfelten Spielern den Sprung
ins Finale und verwiesen die Vereinsmannschaften auf die hinteren Plätze.
Zum ersten Mal "schafften" es die jungen EX-BV`ler ein eigenes
Team auf die Beine zustellen und gewannen so auch prompt den Titel. |
| Vertreten in diesem Jahr waren die Mannschaften: ESV Lok Chemnitz
(Bezirksklasse Chemnitz); TSV Dittersbach (Bezirksliga Chemnitz); SSV Chemnitz
(Bezirksliga Chemnitz); SG Adelsberg (Landesliga Sachsen);HSG Mittweida
(Oberliga Sachsen) und die Teams ohne Ligazugehörigkeit Martin &
Friends (Titelverteidiger); Schleg & Friends sowie das Team Hansfeld
reunited. Wieder acht Mannschaften bei denen es vor allem darum ging Spass
am Spiel zu haben. Denn dies ist auch der Gedanke dieser Veranstaltung der
CBO. Ein besonderer Dank gilt auch den Mädchen oder besser jungen Frauen
der Basketgirls die wie jedes Jahr als Kampfrichter zur Verfügung standen
und ihre Sache auch diese Jahr wieder sicher im Griff hatten. Neben den
Kampfrichtern der Girls sind auch wieder Schiedsrichter zum Einsatz gekommen
die man schon des öfteren auf diesem Turnier angetroffen hat. So hat
Jens Limbach bereits zum fünften Mal bei diesem Turnier überzeugen
können. Aber auch Ronny König und Dirk Wetzig freuten sich über
ihren dritten Einsatz. Mit Rico Gottwald war zum ersten Mal auch ein Schiedsrichter
aus Flöha dabei über dessen dann doch so kurzfristige Einsatzbereitschaft
freue ich mich ganz besonders. Hier nochmals ein großes Dankeschön
an alle die in irgendeiner Art und Weise am Ablauf des Turniers beiteiligt
waren. Aber los geht's; was war denn nun so alles los zum Turnier in Chemnitz.
Nachdem sich so gegen 10.00 Uhr alle Mannschaften in der Halle eingefunden
hatten und die wenigen "freien" Spieler auch noch eine Mannschaft
gefunden hatten in der sie mitspielen konnten, begann das Turnier gleich
mit einem der Topspiele des Tages. |

Hansfeld reunited |
 Die
"Alten" gegen die "Jungen", oder Martin & Friends
vs. Hansfeld reunited. Mit einem furiosen Start und einer 16 : 2 Führung
begann das Team um Capitän Markus Windisch das Turnier und zeigte
so schnell warum sie an diesem Tag auch als der hohe Favorit gehandelt
wurden. |
von links nach rechts
Mario Döhler, Sebastian Schmieder, Roman Koch, Andreas Eger,
Andreas Endig, Matthias Fiedler, Alexander Endig, Schunk, Windisch Markus,
Knirsch Gregor, Neddermeier Marko |
Aber auch die Mannschaft um die Brüder
Martin und Benno Schuster, war nicht nur hier um drei Vorrundenspiele
zu spielen, sie wollten ihren im letzten Jahr errungenen Titel verteidigen
und kamen nach anfänglichen Schwierikeiten immer besser ins Spiel,
so das die Partie zwar 37 : 29 für Hansfeld reuitet endete, aber
man mit der Mannschaft doch noch rechnen musste. Schließlich erreichen
zwei Mannschaften die nächste Runde. Im zweiten Spiel dieser Gruppe
setzte sich der SSV Chemnitz klar gegen den Ligakonkurenten TSV Dittersbach
mit 49 : 24 durch |
 Aber
auch in der anderen Gruppe in der gleich im ersten Spiel der spätere
Gruppensieger ermittelt werden sollte gab es spannende Begungen zu sehen.
Hier trafen der Oberligist HSG Mittweida und der ungeschlagene Landesligaspitzenreiter
die SG Adelsberg aufeinander. Eine durchaus über weite Strecken offene
Begenung in der dann zuguterletzt sich die HSG Mittweida mit 48 : 36 durch-setzen
konnte. Als Spiel der ausgelassen Chancen bezeichnete der Coach des ESV
Lok Chemnitz Robert Gropp die Partie gegen Schleg & Friends. Mit einer
wenig besseren Quote aus dem Feld wäre hier ein Erfolg drin gewesen.
Aber so endete diese Begegnung mit 50 : 40 für die Mannschaft in
den weißen Trikots. Die nächsten Spiele verliefen dann wie
erwartet und die Favorisierten Teams setzten sich deutlich durch. Erst
dann in den letzten Spielen der Vorrunde wurde es noch einmal unruhig
in der Halle. Der SSV wollte ebenso wie die Mannschaft um Martin Schuster
|
 das
Halbfinale erreichen, und bei einem Halbzeitstand von 19 : 21 war dies
durchaus noch möglich. Doch gleich zu Beginn der zweiten Halbeit
zeigten die Spieler in Blau, was sie einst gelernt hatten und "stibitzten"
den SSV'lern einige Male den Ball direckt unter deren Korb nach einem
Einwurf und bauten so ihren Vorsprung weiter aus. Letztendlich gewannen
sie mit 40 : 33 und zogen so als Gruppenzweiter ins Halbfinale ein. Ein
wirklicher Kracher war dann das Spiel des ESV Lok Chemnitz gegen die drei
Klassen höherspielende Mannschaft der HSG Mittweida. Ein offener
Schlagabtausch bis zur letzten Minute, keine der beiden Mannschaften konnte
sich absetzen und die Mannschaft aus der Bezirksklasse wollte dem Oberligisten
diesen Erfolg so schwer wie möglich machen. Zur Halbzeit führten
die "immer Lok'er" zwar noch mit einem Punkt, beim Stand von
20 : 19. Konnte diesen hauchdünnen Vorsprung aber nicht bis ins Ziel
retten und unterlag dann noch mit 32 : 37. Somit verabschiedteten |
| sich die Mannschaften TSV Dittersbach, SSV Chemnitz, Schleg
& Friends sowie der ESV Lok Chemnitz aus dem Turnier und in den Halbfinalspielen
traffen. Mit Hansfeld reunited, Martin & Friends, HSG Mittweida und
der SG Adelsberg die jeweils Gruppen ersten und zweiten im Überkreuzvergleich
aufeinander. |
 Die
Halbfinals waren dann wieder deutliche Angelegenheiten, die zahlreichen
Eltern der Spieler der SG Adelsberg mussen mit ansehen wie mit ihrer Mannschaft
kurzer Prozess gemacht wurde. Bis zur Halbzeit konnte der Landesligist
mit der aus überwiegend aus Regionalligaspielern zusammengestellten
Mannschaft mithalten, hier hieß es nur 29 : 27 für Hansfeld
reunited. Doch der geballten "Feuerkraft" und dem temporeichen
Spiel der Ex-BV'ler hatten sie in der zweiten Halbzeit kaum noch etwas
entgegen zusetzen. So kam es zu der dann doch deutlichen 61 : 41 Niederlage,
bester Punktesammler dieser Partie war mit 13 Punkten Sebatian Schmieder,
der für die Gotha Rockets in der Regionalliga auf Korbjagd geht.
Kurios allerdings das er all seine Punkte berreits in der ersten Halbzeit
erzielte. Die zweite Partie verlief ganz anders, hier dominierte die Mannschaft
um den ehemaligen 2.Bundesligaspieler Martin Schuster von der ersten Minute
an und führte bereits zur Halbzeit deutlich mit 29 : 14 gegen den
Oberligisten aus Mittweida. Diese gaben nicht auf und kämpften sich
in der zweiten Halbzeit noch einmal auf 8 Punkte herran verloren letztendlich
aber doch mit 33 : 43 und so sollten die Mannschaften die die erste Begenung
des Tages spielten auch die letzte spielen. Im Finale traf nun Hansfeld
reunited auf Martin & Friends, für den Spieler Roman Koch keine
neue Erfahrung schließlich war er in den letzten vier Jahren, mit
vier verschiedenen Teams im Finale dabei. Zweimal konnte er den Titel,
mit |
| den Mannschaften von Borna Basket und SG Adelsberg 2004 und
2005 schon erringen. Im letzen Jahr dann unterlag er eben dieser Mannschaft
um die beiden Schuster Brüder Martin und Benno knapp mit 42 : 35 als
Spieler des Teams "Spielleiter & Friends". |
 Nach
den Ergebnissen der Vorrunde sollte das Finale eine klare Sache werden,
aber Basketball ist eben kein Schach und man kann Spiele nicht so einfach
übereinander legen. War es das "run and gun" was die erste
Partie der beiden Mannschaften prägte, so war es nun das langsame
Set-play was den Ton angab. Und da waren die "alten Haudegen"
eindeutig im Vorteil. Immer wieder gelang es den Mannen in blau ihre Angriffe
lang aus zu spielen und dann den Ball an Brett zubringen um hier die Punkte
zuerzielen. Langsam aber stetig mehrte sich der Vorrsprung so das es zur
Pause 19 : 12 für Martin & Friends hieß. Doch mit dem Beginn
der zweiten Halbzeit kehrte das "run and gun" zurück und
schnell übernahmen die "roten" das geschehen. So hieß
es 5 Minuten vor dem Ende plötzlich 33 : 23 für die Truppe um
Kapitän Markus Windisch. Doch im Basketball ist da noch nichts verloren
dachten sich Martin Schuster und setzte in zwei Angriffen in Folge zwei
Dreier in den Korb ehe er mit seinem vierten Foul das Spielfeld verlassen
musste. Sein "kleiner" Bruder übernahm und machte dort
weiter wo er aufgehört hatte, mit einem weiten Dreier verkürzte
er auf 32 : 34, und die Partie wieder föllig offen. Auch der nächste
Angriff der "Hansfelder" brachte keinen Erfolg und so bestand
nun sogar die Möglichkeit zum Ausgleich. Aber Benno Schuster verlor
den Ball und Alexander Endig hatte die Chance eine Minute vor dem Ende
alles klar |
| zu machen. Mit einem rüden Foul wurde er allerdings gestoppt
und es kam zu einem kleineren Handgemenge, ganz im Stil von New York und
Denver, auf dem Spielfeld. Nachdem sich alle wieder beruhigten und einige
Spieler die Halle verlassen mussten, wurde dann auch wieder Basketball gespielt
und die Mannschaft von Hansfeld reunited beendete die Partie mit zwei erfolgreichen
Freiwürfen zum 36 : 32 als Sieger. Nach 84 Punkten im letzen Jahr,
waren es in diesem "nur" 51, doch auch dies reichte für Benno
Schuster sich den Titel des erfolgreichsten Korbjägers zu sichern.
Den zweiten Platz sicherte sich mit 41 Punkten Andreas Endig, vom Team Hansfeld
reunited. Zu guterletzt bleibt nur noch zu ergänzen daß, das
Turnier wie schon so oft dem Jahr einen schönen Abschluß gegeben
hat und alle Spieler mit dem Turnierverlauf zufrieden waren. Ich freue mich
im nächsten Jahr wieder viele Teams begrüßen zu können
und wünschen alle noch viel Erfolg für das restliche Spieljahr. |
Nico Schröder |